Appetitlosigkeit als mögliche Begleiterscheinung einer Chemotherapie

Essen Sie wann immer es Ihnen möglich erscheint. Z. B. auch nachts, sowie v.a. in Phasen an denen Sie weniger unter den Therapienebenwirkungen leiden.

Wählen Sie nach Ihrem Geschmack und bevorzugen Sie, worauf Sie Lust haben.

Versuchen Sie zumindest 5mal täglich eine kleine Portion zu sich zu nehmen.

Richten Sie Ihre Mahlzeiten nett her, verwenden Sie lieber einen größeren Teller, bevor Sie einen kleinen überladen.

Auch Getränke eignen sich gut als Energielieferanten (Fruchtsäfte, industriell gefertigte Trinknahrungen („Astronautenkost“), ferner können Sie sich stets ein Gläschen Bier oder Wein genehmigen. Meist unterstützt es Ihren Appetit.

Meiden Sie starke Essensgerüche, die Ihnen nicht zusagen und versuchen Sie fertige Gerichte bereitzuhalten.

Lassen Sie sich bekochen. Wenn Sie nicht ständig den Essensgeruch in der Nase haben, fällt Ihnen das Essen leichter.

Verwenden Sie frische Kräuter wie z.B. Schnittlauch, Petersilie, Basilikum, Thymian,… zur Zubereitung Ihrer Speisen.

Essen in Gesellschaft und angenehmer Atmosphäre bringt Abwechslung.

Grundsätzlich gilt natürlich: Je frischer desto besser, um Ihre Vitamin- und Mineralstoffversorgung zu gewährleisten.

Machen Sie sich bewusst, jeder Bissen gibt Kraft und wird Sie stärken.

Versuchen Sie viel (mind. 1,5 Liter) zu trinken. Auch an Tagen, an denen Ihnen nicht nach Essen zu Mute ist.

Sprechen Sie Ihre Ärztin/Arzt auf Appetit-stimulierende Medikamente an (z.B. Farlutal 500 mg Tabl., Dronabinol 5 mg Kapseln).

Bin zwar kein Diätologe, aber bei Fragen können Sie mich jederzeit gerne kontaktieren

Kommentare sind geschlossen.