Verändertes Geruchs- und Geschmacksempfinden als mögliche Begleiterscheinung einer Chemotherapie

Wählen Sie die Speisen und Kombinationen immer nach Ihrem individuellen Geschmack aus. Auch wenn diese Mischung nicht immer unseren traditionellen Gewohnheiten entspricht.

Würzen und salzen Sie nach Ihrem Empfinden.

Sollten Sie eine Abneigung gegen Fleisch, Wurst und Fisch haben, dann essen Sie regelmäßig Eier (nicht roh) und Milchprodukte (Joghurt, Käse,….).

Bonbons und Kaugummis, aber auch Zitronenlimonade, Tonic water und Bitter Lemon können den schlechten Geschmack im Mund vertreiben.

Essen Sie zum Auftakt einer Mahlzeit einen kleinen Salat.

Wenn Sie vorübergehend gar nichts schmecken, dann versuchen Sie sich durch die optische Gestaltung der Speisen zum Essen zu motivieren.

Sprechen Sie mit Ihrem Arzt/ Ihrer Ärztin bzw. Ihrer Diätassistentin über die zusätzliche Einnahme von Vitaminen und Spurenelementen. Deren Mangel könnte eine Ursache für verändertes oder reduziertes Geschmacksempfinden sein.

Sollten Sie für einen betroffenen Angehörigen sorgen, dann versuchen Sie durch Gespräch die individuellen Wünsche zu erkunden und bieten Sie häufig Kleinigkeiten an. Seien Sie aber auch nicht böse, wenn ein Gusto sehr schnell verschwunden ist und der/die Betroffene die Speise dann dennoch komplett ablehnt.

Bin zwar kein Diätologe, aber bei Fragen können Sie mich jederzeit gerne kontaktieren.

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