Was ist die Erkrankung Dünndarmkrebs?

Es handelt sich um eine seltene, von der Dünndarmschleimhaut ausgehende, bösartige Tumorerkrankung.

Wodurch wird Dünndarmkrebs verursacht?

Die Ursachen für die Entstehung von Dünndarmkrebs konnte bis heute noch nicht eindeutig geklärt werden. Vermutet werden andere bereits bestehende Erkrankungen wie Morbus Crohn (eine besondere Form der chronisch entzündlichen Darmerkrankung) und bestimmte erbliche Darmerkrankungen. Angeborene oder erworbene Immundefekte (HIV-Infektion, Zustand nach Organtransplantation, Therapie mit Immunsuppressiva) stellen ebenfalls Risikofaktoren dar.

Dünndarmkrebs Symptome

Dünndarmkrebs entsteht nicht von heute auf morgen, sondern wächst langsam im Laufe von Jahren. Der Körper sendet einige Warnzeichen, auf die man achten sollte. Das Problem ist allerdings, dass die Beschwerden uncharakteristisch sind und dass daher die Diagnosestellung meist erst im fortgeschritten Stadium erfolgt. Mögliche Symptome umfassen Übelkeit, Erbrechen, Verstopfung oder Durchfall. Ferner können Bauchschmerzen, Gewichtsverlust, und unklare Magendarmblutungen auftreten. Selten finden sich ein tastbarer Bauchtumor, Darmverschluss oder Gelbsucht (durch einen tumorbedingten Verschluss der Gallenwege).

Wie ich Ihnen helfen kann

Kontaktieren Sie mich unter 0664-206.74.80 und vereinbaren Sie einen Ordinationstermin.

Beim Ersttermin finden ein ausführliches Gespräch und eine körperliche Untersuchung statt. Zur Beseitigung etwaiger bestehender Beschwerden werde ich Ihnen in der Regel gut wirksame Medikamente verschreiben. Auch besprechen wir die erforderlichen diagnostischen Schritte. Sie erhalten Zuweisungen für Untersuchungen zur Diagnosesicherung und zur Erfassung des Krankheitsstadiums (Computertomographie des Bauchraumes, Gastroskopie & Magen-Dünndarm-Kontrastmittelpassage). In Einzelfällen sind weitere Untersuchungen erforderlich: z.B. eine Angiographie, Endosonographie des Zwölffingerdarmes ± Gewebsentnahme oder eine Kapselendoskopie (es muss eine kleine Kamera geschluckt werden, die Bilder aus dem Dünndarm aufzeichnet).

Abhängig von den Untersuchungsergebnissen wird dann die weitere Behandlungsweise festgelegt.

Weitere Schritte nach Diagnose Dünndarmkrebs

Wenn der Krebs auf den Dünndarm (und benachbarte Lymphknoten) begrenzt ist, wird eine radikale operative Entfernung des Tumors (Entfernung des betroffenen Dünndarmabschnittes und der angrenzenden Lymphknotenstationen) empfohlen. Ich werde Sie an einen erfahrenen Chirurgen überweisen.

In Abhängigkeit vom Tumorstadium wird im Anschluss an die Operation eine „adjuvante“ Chemotherapie über 3-6 Monate durchgeführt. Lediglich bei Frühstadien (wenn in den angrenzenden Lymphknoten keine Tumorzellen gefunden wurden und der Tumor nicht alle Wandabschnitte des Darmes erfasst hat) ist eine ausschließliche Operation ausreichend.

Für Patienten, deren Tumorerkrankung bereits ausgedehnt ist und eine Operation nicht möglich ist oder bei welchen es bereits zum Auftreten von Metastasen (Tochtergeschwülsten) in Organen gekommen ist, stehen moderne Medikamente zur Verfügung. Diese in der Regel gut verträgliche Behandlung werde ich für sie koordinieren.

Welche Kosten fallen an ?

Die Kosten für die Diagnostik und Therapie im AKH Wien oder in einer Privatklinik werden von der Krankenkasse bzw. der Zusatzversicherung übernommen. Mein Honorar wird individuell vereinbart, für eine Erstuntersuchung fällt eine Pauschale von 180.- Euro an. Von der Krankenkasse werden bis zu 80% jenes Honorars rückerstattet, das ein Arzt mit Kassenvertrag für die gleiche Behandlung erhalten würde. Private Zusatzversicherungen übernehmen in der Regel das Wahlarzthonorar zur Gänze.