Speiseröhrenkrebs

Was ist die Erkrankung Speiseröhrenkrebs?

Bösartiger Tumor, welcher von der Schleimhaut der Speiseröhre ausgeht.

Wodurch wird Speiseröhrenkrebs verursacht?

Die häufigsten Risikofaktoren sind Tabak- und übermäßiger Alkoholkonsum (v.a. hochprozentige Alkoholika), sowie häufiger Genuß von heißen Getränken und Speisen. Begünstigend für die Entstehung des Ösophaguskarzinomes sind andere Erkrankungen der Speiseröhre wie Achalasie (Erweiterung der unteren Speiseröhre), Verletzungen mit Laugen und Säuren,Vitamin-/Eisenmangel, Barett-Ösophagus (Magenschleimhautinseln in der unteren Speiseröhre) sowie bösartige Tumoren im HNO-Trakt.

Wie kann man das Ösophaguskarzinom erkennen?

Klassische Symptome sind Schluckstörungen und Schmerzen während des Schluckaktes, bzw. Schmerzen hinter dem Brustbein. Andere mögliche Symptome um Speisröhrenkrebs erkennen zu können, umfassen Gewichtsverlust, Müdigkeit, Husten und Atemnot, Heiserkeit sowie Fieber, wobei diese nicht selten bereits auf einen ausgedehnten Krankheitsbefall hinweisen.

Wie ich Ihnen helfen kann

Kontaktieren Sie mich unter 0664-206.74.80 und vereinbaren Sie einen Ordinationstermin.

Beim Ersttermin finden ein ausführliches Gespräch und eine körperliche Untersuchung statt. Zur Beseitigung etwaiger bestehender Beschwerden werde ich Ihnen in der Regel prompt & gut wirksame Medikamente verschreiben. Die weiteren erforderlichen diagnostischen Schritte müssen geplant und terminisiert werden. Sie erhalten Zuweisungen für eine laborchemische Untersuchung, eine Gastroskopie (Magenspiegelung) zur Diagnosesicherung und eine Computertomographie von Halsorganen, Lunge & Bauchraum um das Krankheitsstadium zu erfassen. Manchmal bedarf es zusätzlicher Untersuchungen, die ich für Sie gleichfalls organisieren werde.

Abhängig von den Untersuchungsergebnissen wird dann die weitere Behandlungsweise festgelegt.

Weitere Schritte nach Diagnose Speiseröhrenkrebs

Im Falle eines frühen Krankheitsstadiums sollte eine radikale operative Entfernung des Tumors und der benachbarten Lymphdrüsen erfolgen. Ich werde Sie einem erfahrenen Chirurgen zuweisen.

Bei lokal-fortgeschrittenen Tumoren (+/- Lymphdrüsenbefall) bedarf es einer „multimodalen“ Therapie, d.h. abhängig vom histologischen Befund des Tumors bedarf es vor einer etwaigen Operation einer vorgeschaltenen Chemotherapie (Adenokarzinom) oder Strahlenchemotherapie (Plattenepithelkarzinom).

Im Falle einer Inoperabilität bzw. wenn die Operation aus anderen Gründen (z.B. schwerwiegenden Begleiterkrankungen) nicht erfolgen kann, ist bereits seit vielen Jahren die Durchführung einer kombinierten Stahlenchemotherapie Standard. Bei Vorliegen von Tumorabsiedelungen (Metastasen) in andere Organe (v.a. in Leber, Lunge) wird die Durchführung einer Chemotherapie empfohlen. Neben den etablierten Substanzen Cisplatin und 5-FU, werden zunehmend auch moderne Chemotherapeutika (Docetaxel, Paclitaxel, Oxaliplatin, Capecitabine) mit viel versprechenden Ergebnissen eingesetzt.

Welche Kosten fallen an?

Die Kosten für die Diagnostik und Therapie im AKH Wien oder in einer Privatklinik werden von der Krankenkasse bzw. der Zusatzversicherung übernommen. Mein Honorar wird individuell vereinbart, für eine Erstuntersuchung fällt eine Pauschale von 180.- Euro an. Von der Krankenkasse werden bis zu 80% jenes Honorars rückerstattet, das ein Arzt mit Kassenvertrag für die gleiche Behandlung erhalten würde. Private Zusatzversicherungen übernehmen in der Regel das Wahlarzthonorar zur Gänze.